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Baby-Boomer sorgen für Umbruch bei Online-Werbung - 2007 werden über 70 Prozent der Senioren online sein
Die kommende Seniorengeneration wird für
Online-Werber wesentlich interessanter sein als es die gegenwärtige Altersgruppe
65+ ist. Die Baby-Boomer-Generation, die zwischen 1946 und 1964 geboren ist,
verfügt laut einer Studie der Marktforscher
von eMarketer über eine Kaufkraft von einer Billion Dollar. Dennoch wurde
sie bislang von der Werbeindustrie zum Großteil ignoriert. Die neue Studie
von eMarketer prognostiziert einen Umbruch auf dem Onlinemarkt, der auf diese
wachsende Altersgruppe in Zukunft eingehen muss. Bis 2007 werden laut der Studie über
71 Prozent der Senioren in den USA Online-User sein.
"Während die
heutigen Senioren nur mit einer kleinen Gruppe im Internet vertreten sind,
wird das für die nächste Seniorengeneration nicht der
Fall sein", meint Debra Aho Williamson von eMarketer. Den wesentlichen
Unterschied zwischen den Senioren von heute und denen von morgen erklärt
sie damit, dass die über 65-Jährigen pensioniert wurden, als das
Internet ihre Arbeitsplätze noch nicht erobert hat. Die älteren Erwachsenen
hingegen benutzen das Internet heute sowohl am Arbeitsplatz als auch zu Hause
und werden diese Gewohnheit beibehalten, wenn sie in die nächste Phase
ihres Lebens treten.
eMarketer schätzt, dass 2005 rund 33,2 Millionen Menschen
im Alter zwischen 50 und 64 in den USA Internetuser sein werden. Diese Zahl
ist dreimal so hoch wie bei den über 65-Jährigen. Für die Baby-Boomers
spielt das Internet eine wichtige Rolle in ihrem Leben, daher werden sich die
Werber dieser Gruppe in Zukunft verstärkt annehmen müssen. Vor allem
Finanzdienstleister, das Gesundheitswesen und die Immobilienbranche werden
sich auf die Bedürfnisse
dieser Gruppe nach Online-Informationen einstellen müssen.
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