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Renate Schmidt: Mit der "Wirtschaftskraft Alter" rechnen

Bundesministerin Renate Schmidt ruft Wirtschaft und Industrie auf, sich auf den demografischen Wandel einzustellen - zu den am 15. Februar 2005 veröffentlichten Daten zu den Konsumausgaben von Seniorenhaushalten (EVS 2003) des Statistischen Bundesamtes erklärt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt: "Der demografische Wandel wirkt sich zunehmend auf die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen aus. Dabei zeigt sich, dass unser Bild vom Alter überholungsbedürftig ist. Alt sein heißt nicht mehr in erster Linie hilfe- und pflegebedürftig zu sein. Die heutigen Senioren und Seniorinnen sind im Durchschnitt gesünder, besser ausgebildet und aktiver als frühere Generationen. Und sie können mehr und gezielter Geld ausgeben. Wirtschaft und Industrie können mit der 'Wirschaftskraft Alter' rechnen, wenn sie sich auf den demografischen Wandel einstellen und die Bedürfnisse und Interessen älterer Menschen stärker berücksichtigen. Das reicht von der größeren Auswahl von Ein-Personen-Portionen im Supermarkt bis hin zu speziellen Dienstleistungsangeboten, leicht handhabbaren Gebrauchsgegenständen, verständlichen Bedienungsanleitungen für technische Geräte und die Verbannung des 'Denglischen' bei Produkten.

Angebote, die sich an den unterschiedlichen Lebensphasen älterer Menschen orientieren, bieten mehr Komfort und mehr Lebensqualität. Und das nicht nur für die ältere Generation, sondern für alle Menschen. Hier eröffnen sich große Marktchancen, mit 'intelligenten' Produkten und Dienstleistungen nicht nur eine kaufkräftige, sondern auch eine generationenübergreifende Kundschaft zu gewinnen."

 

 

 


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