Das Rollenbild der Älteren in
der Werbung hat sich positiv geändert. Dies geht aus der Studie "Die
50plus-Generationen in der Anzeigenwerbung" hervor, die die Deutsche
Direktmarketing Akademie (DDA)
in Berlin jetzt im vierten Folgejahr vorlegt. Zugleich bleibe aber die thematische
Einfalt der 50plus-Werbung "ein Trauerspiel", stellt die Studie
fest.
Die Studie „Die 50plus-Generation in der Anzeigenwerbung“ wurde
von der Deutschen Direktmarketing Akademie (DDA) Berlin zum 4. Mal durchgeführt.
Wie schon in den Jahren zuvor (2000, 2002, 2003) hat auch dieses Mal eine Arbeitsgruppe
von DDA-Studenten sich
der empirischen Arbeit angenommen und - im vorliegenden Fall - rund 5 500 Anzeigen
in
ausgewählten Zeitschriften analysiert und bewertet. Das Ganze verteilt
sich auf knapp 20 000
Heftseiten. Gegenstand der detaillierten Betrachtung waren letztlich 833 Anzeigen,
die in
irgendeiner Form so genannte „50plus-Elemente“ (Bild, Text etc.)
enthielten.
Über die Hälfte aller spezifischen 50plus-Anzeigen
(53 Prozent) konzentrieren sich auf das große Thema "Gesundheit-Krankheit-Fitness".
Das zweitplatzierte Thema Kosmetik/Körperpflege rangiert bei nur
9 Prozent. Die 50plus-Chancen, die in anderen Branchen schlummern, werden
von der Werbeindustrie offenbar noch nicht wahrgenommen. "Wer sich nicht
bald nach dem "dritten Drittel" richtet, wird von ihm gerichtet
werden!", so Horst Löffler, Studienleiter der DDA Berlin.
Die Studie hat einen Umfang von 44
Seiten und kann unter info@dda-berlin.de oder
per Fax 030/3 02 16 52 zum Preis von 32,00 Euro bestellt werden.