Das Magazin «50plus» gibt es künftig nicht mehr nur in der
Nordwestschweiz, sondern auch in der Region Zürich. Die Publikation erscheint
vorerst alle zwei Monate in einer Auflage von 20 000 Exemplaren im Basler Friedrich
Reinhardt Verlag.
Hinter dem Magazin stehen der Basler Verleger Thomas Grütter und der Zürcher
Senioren- und Rentner-Verband (ZRV). Chefredaktor ist Freddy Rüdisühli
vom Friedrich Reinhard Verlag, die Zürcher Chefredaktion liegt bei Ursula
Frei-Zumstein. Finanziert wird das Projekt in erster Linie über Sponsoren.
Laut Chefredaktor Rüdisühli wendet sich «50plus» an ältere
berufstätige und aktive Senioren «mit einer gewissen Bildung».
Um diesem Anspruch gerecht zu werden, kommt das Magazin auch in gepflegtem Hochglanz
daher.
Themen-Schwerpunkt in der ersten Zürcher Ausgabe ist «Wohnen im
Alter». In jedem Heft wird eine schweizweit bekannte Persönlichkeit
porträtiert - aktuell Pepe Lienhard. Dazu kommen verschiedene kulturelle
Beiträge und Tipps zu verschiedensten Bereichen von Finanzierungsfragen
bis zu Wandervorschlägen. Eine eigene Rubrik hat zudem der Basler Kolumnist
-minu.
Gekennzeichnet ist die Zürcher Ausgabe des Magazins als «offizielles
Organ des Zürcher Forum 50plus». Dieses Forum, das zur Zeit im Entstehen
ist, wurde auf Initiative des ZRV geschaffen, wie dessen Präsident Anton
Schaller am Montag vor den Medien erklärte. Es will Plattform sein für
alle älteren Menschen im Kanton Zürich - einzelne, Gruppen und Organisationen
-, die damit eine kräftige Stimme erhalten sollen.