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Date 08/29/2008
 
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Sozialreport 50plus 2005 - Daten und Fakten zur sozialen Lage in den neuen Bundesländern

Die heute 50- bis unter 65-jährigen Bürger der neuen Bundesländer sind jene Altersjahrgänge von allen lebenden Generationen, die am meisten von den gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahrzehnte betroffen sind. Das ist eines der Hauptergebnisse der neuen Studie „Sozialreport 50plus 2005. Daten und Fakten zur sozialen Lage 50- bis unter 65-Jähriger in den neuen Bundesländern“. Die vorliegende Ausarbeitung ist der achte Bericht der seit 1990 zweijährlich im Auftrag des Bundesverbandes der Volkssolidarität erscheinenden Analyse zur sozialen Lage von Bürgern im Renten- bzw. Vorrentenalter sowie zu ihren subjektiven Befindlichkeiten in den neuen Bundesländern. Der Untersuchung liegt die jährlich vom SFZ vorgenommene repräsentative Erhebung "Leben in den neuen Bundesländern" zugrunde. In die 15. Welle (2004) wurden 1.358 Bürger einbezogen, mit dem Schwerpunkt der Lebensverhältnisse von 50- bis unter 65-Jährigen.

13 Prozent der Befragten haben sich als „richtige Bundesbürger“ bezeichnet, 14 Prozent wollten die DDR wieder, während 71 Prozent sie nicht wiederhaben wollen, aber auch noch nicht vollständig in der Bundesrepublik angekommen sind.

Einer insgesamt relativ hohen allgemeinen Lebenszufriedenheit steht zugleich ein hohes Maß an Befürchtungen auf die unmittelbare und fernere Zukunft gegenüber. Die soziale Situation der 50- bis unter 65-Jährigen ist gekennzeichnet durch zunehmende Ausgliederung und Ausgrenzung vom Arbeitsmarkt sowie hohe Anteile in nicht gewünschten Arbeitsverhältnissen (befristet, Teilzeit usw.). Insgesamt fehlen für ältere Bürger in den neuen Bundesländern absolut rund 830.000 Arbeitsplätze.

 

 

 


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